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KÖLN – Auf seinem Solo-Album „Reinrassije Strooßenköter“ erzählt Wolfgang Niedecken seine Familiengeschichte. Wie immer singt er mit Kölner Dialekt. Auf die Frage, wo Wolfgang Niedecken denn vor 40 Jahren gelandet wäre, wenn BAP von Beginn an in einer anderen Sprache gesungen hätte, sagte er “waz-online.de”: “Wir wären gar nix gewesen. Als BAP 1976 gegründet wurde, haben Leute mitgespielt, die in den Sechzigern Beat gemacht hatten. Damals war jeder in irgendeinem Dunstkreis irgendeiner Band, so wie sich heute alles über Fußball definiert. Man traf überall Kollegen, und je mehr das geschah, desto mehr wurde gejammt. Das war das erste Jahr BAP: alle zusammen ins Kalksandsteinwerk Hersel an der Autobahn Köln-Bonn, das gehörte dem Vater eines der Gitarristen. Immer wenn wir einen Kasten Bier leergeprobt hatten, sind wir in die Stammkneipe gefahren und haben weitergefeiert.”

Er fügte noch hinzu: “Klingt jetzt versoffener als es war. Wir waren ja mindestens ein Dutzend Leute, das sind zwei Flaschen pro Person. Jedenfalls hatten wir damals überhaupt keinen Karriereplan. Aber als ich den ersten Song auf Kölsch mitgebracht habe, schwer auf Liebeskummer geschrieben, waren alle irgendwie begeistert. So ging’s los – und hat sich bis heute nicht wirklich geändert.”