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Familie haben wir alle. Sie ist die Konstante, die unser Leben begleitet. Bei Wolfgang Niedecken ist das nicht anders. Und da seine Arbeit immer auch autobiografisch geprägt war, hat der Kölner im Lauf der Jahre viele Lieder geschrieben, in denen seine Familie eine Rolle spielt: 13 von ihnen hat er nun für „Das Familienalbum – Reinrassije Strooßekööter“, das am 27. Oktober erscheint, neu aufgenommen sowie den Opener und Titeltrack „Reinrassije Strooßekööter“ extra für diese Songsammlung geschrieben.

Zu letzterem wurde just ein Video veröffentlicht, dessen Aufnahme tatsächlich zufällig entstanden ist: Wolfgang Niedeckens Frau Tina filmte Anfang Januar am Strand von Goa einfach mit, als dieser ihr den fertigen Song zum ersten Mal vorspielte. Angereichert wurde der Clip außerdem mit persönlichen Familienfotos aus der Rama-Kiste, von denen auch im Song die Rede ist.

Aber auch auf den anderen Songs lässt „Das Familienalbum – Reinrassije Strooßekööter“ Bilder, Szenen, Anekdoten und Erinnerungen vorüberziehen. Da gibt’s Southern Rock („Für‘ ne Fründ“), Cajun-Punk („Jebootsdaachspogo“) und New Orleans typisches Gebläse („Wie schön dat wöhr“). Und natürlich ein paar Klassiker aus dem BAP-Repertoire: der gute alte „Chippendale Desch“, das „Bahnhofskino“, der „Chlodwigplatz“ und einige mehr, nicht zuletzt „Et ess lang her“, das Niedecken 2016 für das bislang letzte BAP-Album „Lebenslänglich“ schrieb und das die Entstehungsgeschichte des wohl bekanntesten BAP-Songs „Verdamp lang her“ erzählt.

Die Produktion von „Das Familienalbum – Reinrassije Strooßekööter“ fand im Mai 2017 in den Esplanade Studio in New Orleans statt. Als Produzent und Arrangeur fungierte Niedeckens alter Freund Julian Dawson, der überdies Gitarre, Dobro und Harmonica beisteuerte. Zur Band gehörten außerdem Hochkaräter wie Eagles-Sideman Steuart ‚Spider‘ Smith (Gitarre, Piano, Hammond, Keyboards), Bassist Roscoe Beck (Leonard Cohen, Dixie Chicks) und Drummer J.J. Johnson, der bereits in den Bands von John Mayer und Doyle Bramhall II für die passenden Gooves sorgte.

Hinter dem Pult saß mit dem zweifachen Grammy-Gewinner Stewart Lerman ein Mann, der nicht nur bereits mit dem Who’s Who der internationalen Musikszene arbeitete, darunter Patti Smith, Elvis Costello und Liza Minelli, sondern auch für den Soundtrack der 70s-Serie „Vinyl“ verantwortlich zeichnete.

„Das Familienalbum – Reinrassije Strooßekööter“ ist ein buntes, mit liebevollem Blick aufs Detail eingerichtetes Kabinett aus Bildern, Figuren, Erinnerungen und Einsichten geworden, die das Thema Familie auf unterschiedlichste Weise schattieren – emotional, eindringlich und universell.