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<Berlin> 11.01.17 (cat). Shooting-Star Ludwig Trepte stand bereits mit zwölf Jahren zum ersten Mal vor der Kamera und zählt zu den derzeit erfolgreichsten Schauspielern Deutschlands. Nun sorgt der Star mit seinem neusten TV-Projekt für Furore: In der 13th Street-Serie „Culpa – Niemand ist ohne Schuld“ (zu sehen im Juli) spielt er einen BND-Mitarbeiter, der einem Priester einen geplanten Mord anvertrauen will. Im Interview mit dem „focus“ berichtete der 28-Jährige über seine ungewöhnlichen Methoden, sich auf seine Film-Projekte vorzubereiten. Das Drehbuch zu „Unsere Mütter, unsere Väter“ las der Schauspieler beispielsweise im KZ Sachsenhausen. Die Texte zum aktuellen Film lernte Ludwig auf einem Acker. „Dort hatte ich sehr viel Ruhe und konnte laut schreien. Und ich konnte den Text immer wieder laut vor mir hersagen – was in diesem Falle extrem notwendig war.

Zudem habe ich dort niemanden gestört“, so Trepte. Ein Beichtstuhl – wie der, in dem die meisten wichtigen Szenen des Streifens stattfinden – sei ihm zwar lieber gewesen, der war aber verschlossen. An seiner Rolle reizte den Familienvater das Moralische, dass es um „Schuld, Verantwortung und Entscheidung“ geht. Den Guten zu spielen, fällt nach Treptes Meinung oft schwieriger, als der Bösewicht: „Generell lässt sich der Böse schneller greifen. Die Absicht, die Quelle für sein Handeln, das Verhalten und die Hintergründe sind manchmal schneller zu begreifen.“ Ein direktes Erfolgsgeheimnis kennt Ludwig Trepte nicht: „Ich glaube, eine Zielsetzung ist wichtig. Man muss brennen für das was man tut. Dieser Wunsch muss so stark sein, dass man nichts anderes mehr fokussiert. Das ist entscheidend. Ich habe aber keine Tipps.“

 

Bild: Ludwig Trepte bei den „First Steps Awards“.