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<Innsbruck>19.04.17 (cat). Seit über 30 Jahren litt Fritz Wepper schon an Herzinsuffizienz, das erzählte er bei „Bettina und Bommes“ im NDR. Als seine Herzklappe gegen Ende letzten Jahres nicht mehr richtig schloss, war die Operation unumgänglich. Jetzt hat der 75-Jährige alles überstanden und schilderte in zahlreichen Interviews seine Erfahrung mit der Herz-Lungen-Maschine: „Sie nimmt keine Rücksicht auf die Seele. Das Herz ist tot und eine Maschine übernimmt alles. Ich hab festgestellt: Ich leb‘ ja noch! Das war ein wunderbares Gefühl. Man verbindet so viel mit dem Herz. Die Herz-Lungen-Maschine ist zwar ein Lebensretter, aber aus Blech und Luft. Das ist gravierend. Ich hatte zehn Schläuche in mir und war verkabelt wie Kabelfernsehen. Aber ich habe überlebt und freu‘ mich des Lebens“, so Wepper im Gespräch mit „Die Aktuelle“. Auch für seine Familie war das keine einfache Zeit. Seine Tochter Sophie stand ihrem Vater bei:

„Natürlich ist das eine angespannte Situation und wir haben uns alle in der Familie gesorgt. Das Glück war, dass wir uns darauf vorbereiten konnten. Nichtsdestotrotz war es ein schwerer Eingriff, der dann auch schwerer wurde, als es eigentlich geplant war“, erzählte die 35-Jährige. Was damals niemand ahnen konnte: Es sollte nicht bei einer Operation bleiben. Noch im Krankenhaus litt der Schauspieler unter schwerem Husten – sein frisch operierter Brustkorb öffnete sich! Dadurch mussten Weppers Ärzte ihn ein weiteres Mal operieren. „Wenn ich nun bei der Ultraschalluntersuchung sehe, wie meine Herzklappe arbeitet, bin ich glücklich“ freut sich Fritz Wepper nun.