Email this to someoneShare on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedIn
Email this to someoneShare on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedIn

Am 26. Mai veröffentlicht der Künstler, der übrigens obendrein auch noch ein toller Pianist ist, sein neues Album „Bedroom Crimes“. Der Sound der neuen Platte kommt ebenso orchestral daher, wie schon auf seinem Debütalbum. Es verwundert deshalb nicht, dass Oren Lavie in damaligen Interviews seine musikalischen Einflüsse vor allem auch in der Klassik einordnet. Bach, Ravel, Debussi, Gershwin, Chopin…

 

Dem musikalischen Muster folgend, entstanden die Kompositionen und Arrangements zu „Bedroom Crimes“ alle am heimischen Klavier. Seine besondere Art zu Texten, ist aber weniger auf musikalische Vorbilder zurückzuführen, als vielmehr auf seine Liebe zu Literatur. „Als Kind wurde mir immer wieder gesagt, dass ein Buch dein bester Freund sein kann. Ich habe auf alle meine Reisen Bücher mitgenommen. Prosa und Kino haben meine Songs mehr beeinflusst als alles andere. Ich bin ein großer Fan amerikanischer Schriftsteller: Hemingway, Miller, Bukowski und Raymond Carver, deren Einfluss auf ‚Bedroom Crimes‘ möglicherweise darin liegt, dass die wichtigsten Dinge ungesagt bleiben, sie geschehen jenseits der Aktionen.“

 

Weiterhin sagt der Künstler: „Für mich ist das Album wie eine Reihe von Gemälden von Menschen in ihren Schlafzimmern: elf Songs sind elf Szenen. Isolierte Momente, in denen jeweils ein ‚Verbrechen des Herzens‘ verübt wird. Wenn ich ‚Verbrechen‘ sage, dann meine ich Gefühle, die wir vor den Menschen, die uns nahe stehen, verbergen. Oder jene, die wir passiv auf sie projizieren, wie Angst, Eifersucht, Hass… und auch Liebe.“

 

Die erste Single „Did You Really Say No“, die als Duett für einen Mann und eine Frau geschrieben wurde, setzt die gedachte Szenerie geschickt um, indem der männliche und weibliche Part dieselbe Geschichte aus zwei verschiedenen Blickwinkeln erzählen.

Als Duett-Partnerin konnte Oren Lavie die französischen Sängerin und Schauspielerin Vanessa Paradis gewinnen.

 

Manch einer mag Oren Lavie bereits von seinem Debütalbum „The Oppsosite Side of the Sea“ kennen, das Anfang 2007 erschienen ist.
Andere sind damals vielleicht auf das Video zum Song „Her Morning Elegance“ aufmerksam geworden, für das Oren Lavie, der selbst Regie führte, für den Grammy nominiert wurde.

Zu sehen hier