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Tim Bettinson macht furchtlose Musik. Die maßgeblich kreative Kraft hinter Vancouver Sleep Clinic, lässt auf mutige Weise die Genregrenzen ineinanderfließen und mischt dabei Elemente aus rotzigem Indie Rock, intellektuellem Folk, pumpendem R&B, dramatischen Soundtracks und was er sonst noch so zur Hand hat. Ab 7. April kann man diese Mischung in Albumlänge bewundern, wenn das Debüt von Vancouver Sleep Clinic mit dem klangvollen Namen „Revival“ erscheint.

Bereits als Teenager fing Bettinson damit an, Songs zu schreiben, die er selbst zusammenstellte und arrangierte. Dabei schichtete er seine Vocals so lange übereinander, bis sie unheimlich menschlich und doch unmenschlich zugleich klangen. Sein selbstgebautes Heimstudio wurde zu einem Ort, wo er der Welt entfliehen konnte, gleichzeitig aber genau diese Welt zu verstehen lernte. Sein früheres Material verbindet die unermessliche Intimität Bon Ivers mit den verschachtelten Arrangements von Sufjan Stevens und der jenseitigen Grandeur von Sigur Ros. Es ist eine bemerkenswerte Leistung geworden: ein Pop-Album als Multimedia-Projekt und Missionsstatement. Lebensgroß und menschlich.